Christliche Spiritualität

Zwei mittelalterliche Szenen zeigen uns das barmherzige Handeln Jesu auf und beziehen sich letztlich auf  den Schlussvers von Ps. 119, welcher lautet: "Ich bin verirrt wie ein verlorenes Schaf. Suche du deinen Knecht."

Jesus, als der gute Hirte und Jesus, der den Judas heimholt!

Der hl. Ambrosius bezieht sich in einem recht bewegenden Gebet an Christus als dem guten Hirten genau auf diesen Vers:
„Ja, suche mich, nimm mich auf, trage mich, lege mich auf deine Schultern. Nimm mich auf im Fleische, das in Adam gefallen ist.  Trage mich auf deinem Kreuz, das den Verirrten zum Heil gereicht, das allein den Erschöpften Ruhe schenkt, und in dem alle, die sterben, leben werden.“
Und unser hl. Ordensvater Benedikt stellt in seiner Regel (Kap. 27,9) dem Abt eines jeden Klosters das Ideal von Christus, dem guten Hirten, eindringlich vor Augen:
„Er ahme das gütige Beispiel des guten Hirten nach, der die neunundneunzig Schafe auf den Bergen zurückließ und hinging, um das eine Schaf, das sich verirrt hatte, zu suchen; mit dessen Schwachheit hatte er so großes Mitleid, dass er sich herabließ, es auf seine heiligen Schultern zu nehmen und es so zur Herde zurückzutragen.“

 

Im Mittelpunkt des kirchlichen Lebens stehen die "Sakramente der Kirche", die uns Jesus letztlich als Geschenk und Versicherung, dass er auch fortan bei uns sein wird, hinterlassen hat. Der folgende Aufsatz stellt die hohe Wertigkeit der Sakramente für uns Christen heraus:

Die Bedeutung der Sakramente

Im Sakrament der >>Eucharistie<<, das wir Sonntag für Sonntag als Christen feiern bzw. feiern sollten, begegnen wir Christus im Wort der hl. Schrift und im Geschehen des Altares, wo wir Christus leibhaftig begegnen und ihn empfangen dürfen.

Die folgenden Erläuterungen möchten Ihnen helfen, dieses großartige Handeln Gottes an uns Menschen zu verstehen: "Die Eucharistiefeier".

Das "Vater unser" ist das uns Christen "eigenste Gebet", da Jesus Christus selbst es uns zu beten lehrte und es deshalb auch dem hl. Benedikt so wichtig war, dass er seinen Mönchen ans Herz legte, es dreimal täglich gemeinschaftlich zu beten. Dass es in jeder Bitte auf das Alte Testament - welches Jesus ja kannte und sich deshalb auch ständig darauf bezog - zurückgreift, vermag uns die folgende Auflistung zu zeigen. Sie will uns neue Anregungen für das Beten und Meditieren des "Vater unser", bieten:

Das "Vater unser" und atl. Texte

Das "persönliche Gebet", das vielen Menschen schwer fällt - weil sie dabei nur um sich und ihre persönlichen Probleme kreisen - , ist dennoch ein ganz wesentlicher Bestandteil unseres geistlichen Lebens. Folgende Gedanken können uns behilflich sein, dass unser persönliches Gebet zu Gott auch letztlich uns persönlich "Lebenshilfe" sein kann:

Das "persönliche Gebet"


Gebetshilfen für das "persönliche Gebet":

Das Jesusgebet

 

Betrachtung über Maria, die Gottesmutter:

Maria, Urbild und Vorbild der Kirche

 

Der "Rosenkranz" ist ein ur-christliches Fürbittgebet, das wir an Maria, die Gottesmutter richten, wärend wir das Geheimnis ihres Sohnes Jesus Christus und letztliche ihre eigene und letztlich somit zugleich auch unsere eigene Vollendung bei Gott betrachten.
Einer unserer Mitbrüder hat dankenswerter Weise dieses uns Christen so wertvolles Gebet zu einem "Wochenrosenkranz" erweitert, welches uns meditativ noch mehr in das Geheimnis unseres Herrn Jesus Christus eintauchen lassen möchte:

- Der Wochenrosenkranz - eine meditative Gebetsweise

- Der Wochenrosenkranz - sein Text mit Erläuterungen